Eirikr rauði Þorvaldsson (ca. 950–1010 n. Chr.) wurde aufgrund seines roten Bartes und Haares, aber vielleicht auch wegen seines ungestümen Temperaments, Erik der Rote genannt. Er soll ein besonders hitzköpfiger Herrscher gewesen sein, der sich nach mehreren Verbannungen, zunächst aus Norwegen und dann aus Island, schließlich in Grönland niederließ.
DIE SAGA VON ERIK DEM ROTEN
Die Sagas berichten, dass sein Vater, Þorvaldr Ásvaldsson, im Jahr 960 n. Chr. wegen Mordes aus Norwegen verbannt wurde und sich Eriks Familie daraufhin in Island niederließ. Dort heiratete Erik der Rote Thjodhilde, doch das Schicksal seines Vaters ereilte ihn bald. Im Jahr 982 wurde er wegen Mordes zu drei Jahren Verbannung aus Island verurteilt.
Welterbe
Brattahlíð oder Brattahlid war der Hof von Erik dem Roten am Eriksfjord in Südwestgrönland.
Man vermutet, dass sich der Hof im heutigen grönländischen Siedlungsgebiet Qassiarsuk befand.
Kujataa ist ein subarktisches Agrargebiet in Grönland und das neunte Welterbe im Königreich Dänemark sowie das zweite Welterbe in Grönland.
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